2018-11-24 Was tun wir unseren Kindern an – auch in Siegen

Ein unglaublich gutes Kind, und das sind alle Kinder für jeden Vater und jede Mutter, kommt im Sommer auf die weiterführende Schule. Der mehrfache Vater besucht insofern wiederholt einen Tag der offenen Tür und ist tief betroffen.

Die Schule, i. d. F. ein Gymnasium in Siegen ist leicht wiederzuerkennen, da sich am Baukörper in den letzten zehn Jahren absolut nichts verändert hat. Einen neuen Grundanstrich haben die Gebäude seit gefühlt 30 Jahren nicht gesehen, Lehrer und Schüler übermalen den Altbestand mit bunten Blümchen in als Projektaktionen getarnter Selbsthilfe in der Not. In der Sache hilft das nicht, im Gegenteil kommt jedenfalls für das Auge des Verfassers zum desolaten Zustand eine unaufgeräumte Note hinzu. Dem Schulpersonal wie den Schülern ist Respekt zu zollen, den Verantwortlichen drastisches Versagen vorzuhalten.

Wenn man an einem heruntergekommenen Gussstein-Waschbecken (wann wurde das letzte produziert ?) mit nicht ausgedientem sondern quasi zerfetztem “Wasserventil” sich nicht traut anzulehnen, schweift der Blick unweigerlich nach oben. An verblassten Wänden unterhalb sich z. T. durchbiegender Deckensegmente prangen offenbar selbstmontierte WLAN-Kästchen, die vergleichsweise unprofessionell an der Wand befestigt sind. Die Kabel hängen lose herum. Hier hat die Digitalisierung nicht Einzug gehalten sondern es wird im Ansatz versucht “nachzubasteln”.

Zitat Schullangehöriger: “wenn wir bei der Stadt anrufen kommt keiner. Es kommt erst jemand, wenn die Decke am Boden liegt”.

Und selbstverständlich kommt einem der Wahnsinn dazu direkt in den Sinn. Würde die Stadt/Behörde diese Gebäude besichtigen, um zu überprüfen, ob Migranten ohne Pass dort würden untergebracht werden können, so wäre die Antwort garantiert: “Nein, das ist nicht zumutbar”. Für “Alles und Jeden” sind offenbar völlig unbegrenzte Milliardenbeträge verfügbar, für unsere Schulen, eine der wesentlichen Geburtsstätten von Zukunft aber nicht. Man könnte Rentner und sozial Schwache und unsere gesamte Infrastruktur sofort einreihen.

Wir schicken “Staatsflugzeuge” los um Deutschlandhasser und Terroristen per Sonderflug zurückzuholen und mit jedem Einzelfallaufwand dieses Irrsinns hätten wir an dieser einen Schule unendlich viel verbessern können.

Das ist aber nicht gewünscht. Da oben sitzen die Herren Ideologen – und die da unten haben zu folgen – und mögen dann den Altbau gerne mit BieneMajaBildchen verzieren. Fällt die Decke wirklich herunter, dann wird die wieder hochgehängt. Hauptsache Siegen “auf zu neuen Ufern” als Bunte Stadt mit tollem Ambiente zum Schischa-Rauchen an den neuen Siegterrassen.

Einen weiteren Schock bekommt man als Wiederholungsbesucher, wenn man die Veränderung unserer Gesellschaft quasi in Vorschau vor Augen geführt bekommt. Zur eigenen Zeit am Gymnasium lag der Ausländeranteil gefühlt bei einem einzelnen i. d. F. Jugoslawen, quasi als Sensation des Schulalltages. So war beim letzten entsprechenden Besuch besagter Siegener Schule genau ein Mädchen mit Kopftuch aufgefallen, und zwar ein solches, was auch als Sonnenschutz durchgehen oder als Arbeitsbekleidungsbestandteil einer Bäuerin hätte gelten können. Solche vergleichsweise unspektakulären Kopftücher bei ansonsten “normaler” Bekleidung scheinen heute kompletter Kopf/Halsverhüllung mit begrenzt freiliegendem Gesichtskreis und sackähnlicher düsterer Oberbekleidung bis auf den Fußboden gewichen und auch nicht mehr Einzelfall. Das ist Ausgrenzung pur, das ist Unterdrückung von Menschen nur weil sie Mädchen sind.

Die vielgepriesene Integration scheint hier genau rückläufig.

Der Migrationsanteil der Schulkinder lag heute bei gefühlt 50 %, die m. E. hilfebedürftigen eingehüllten Mädchen konnte man aber an zwei, wenn nicht an einer Hand abzählen. Gott-sei-Dank.

Doch die Gesellschaft schaut weg und versagt vollständig.

Selbst das Jugendschutzgesetzt und sämtliche honorigen Anti-Diskriminierungsbehauptungen, humanbasierte Gleichberechtigungsgrundsätze und sogar Grund- und Menschenrechte scheinen vor dem Deckmantel der Religionsfreiheit zu verblassen und zu kapitulieren.

In unserer selbstauferlegten Ohnmacht feiern wir Integrationserfolge wo es gar keine gibt.

Wir scheinen geradezu stolz darauf zu sein, dass wir die offenkundige Unterdrückung junger Frauen und Mädchen direkt neben uns in der Schule oder auf der Straße in der Lage sind zu tolerieren ! Was zuhause passiert, wollen wir erst gar nicht wissen. Wir sind ideologisch abgesättigte Gutmenschen.

Siegen, obwohl knapp an der Großstadtgrenze, könnte man als ländlich bezeichnen. Dennoch ist eine gefühlt dramatische Kinetik von quasi Null auf 50% bzw. von 1 auch 5 in wenigen Jahren zu realisieren.

Bei der derzeitigen Grundschule, mitten auf dem Land, liegt der Migrantenanteil, zwar im Schulbetrieb bereits tonangebend aber doch bei “lediglich” gefühlten 10%. Im Sommer steht für ein Kind dann ein Kulturschock bevor, wenn sich dieser Anteil von jetzt auf gleich verfünffachen wird. Zusätzlich desintegrativ wirkt eine enge Minderheitenbindung, die auch bei Erlangen der Mehrheit zunächst nicht verloren geht. Demgegenüber stehen weiße Kinder, die eine Minderheitenbindung (noch) nicht kennen und Zuhause und in den Medien genau das Gegenteil gelehrt bekommen.

Wer aber will sein Kind wirklich auf eine Privatschule schicken ? Die Realität, ob gut oder schlecht muss irgendwann erfahren und gelernt werden. Vorwiegend senden daher wohl die Elternteile Ihre Kinder auf Privatschulen, die genau unser Schulsystem und unser Land ruinieren, sofern sie Eltern sind.

Die Kanzlerin und viele ihrer hochdotierten Mithelfer wissen jedenfalls nicht, was es heißt, Mutter oder Vater zu sein.

Betrachtet man die gesellschaftliche Entwicklung in Ballungszentren und an den Erstschulen, die eben einen schnelleren Blick in die Zukunft unseres Landes abbilden, sieht man den kommenden Exodus der Gesellschaft wie sie einmal war:

Erst gestern berichtet die Bildzeitung von der Tortur eines Mädchens, welche als einzige von Hundert Erstklässlern an einer Berliner Schule aus einem Haushalt stammt, in dem vorwiegend Deutsch gesprochen wird. Also eine der Familien, die schon länger hier leben:

Im Februar diesen Jahres wies die WAZ darauf hin, dass in der Stadt Duisburg an 26 Grundschulen ein Migrantenanteil von 75-100% vorzuweisen haben. Eltern, die versuchen Ihre Kinder an anderen Schulen als der lokal zuständigen unterzubringen, werden mit der Macht des Staates verfolgt !

Sage und schreibe vor fast 10 Jahren berichtete das Erste Deutsche Fernsehen in einer erschütternden Reportage über tägliche und übelste rassistische Unterdrückung zweier Deutscher Schüler. Der übermächtige Migrantenmob scheute sich nichtmals vor laufender Kamera vor gemeinen Übergriffen und auch die erschütterte Reporterin mit eigenem Migrationshintergrund wirkte nicht weiter abschreckend. Gefilmt und beschrieben wird ein hetzjagdähnlicher Spießrutenlauf Deutscher Kinder quer über den Schulhof bis ins Schulgebäude. Den ideologischen Deckel setzte bereits damals der Integrationsbeauftragte des Berliner Senats, der in einem Nebensatz im Tenor erklärt, dass er Probleme Deutscher Schulkinder als Minderheit nicht beurteilen könne, da er selbst kein Kind habe.

Ein solcher Bericht würde der Entwicklung realistisch folgend, heute noch krasser und beängstigender ausfallen. Selbst die schlichte “Wiederausstrahlung” würde zu einem handfesten politischen Skandal führen.

Tatsächlich sind aber von den Staatssendern weder Rückbesinnung noch Weiterbearbeitung eines solch fundamental wichtigen Themas nicht zu vernehmen. Eher ist man überrascht, dass o. g. ARD-Bericht in der Mediathek überhaupt noch abrufbar ist und man darf gespannt sein, wann das aufgrund unterstellter “Uncorrectness” oder “Systemkritik”, was heute längst wieder “Hetze” heißt, nicht mehr der Fall sein wird. Undemokratische Systeme sind dafür bekannt, dass versucht wird auch Geschichte neu zu schreiben.

Genau so erleben wir das gerade mit dem Globalen Pakt für Migration, der in Wahrheit ausschließlich die Aufgabe hat, die illegale Politik des Systems Merkel mit eindeutigem Rechtsbruch und Hinwegsetzung über unsere Verfassung von spätestens 2015 bis heute nachträglich zu legitimieren. Wir schaffen das – und jetzt sind sie eben mal da.

Jedenfalls wird drastisch deutlich, wie die reale Entwicklung in die eine und die mediale Darstellung in die genau gegensätzliche Richtung entgleiten. Die Politik läuft hinterher und bezieht jeden Tag neu Stellung. Strategie ist Fehlanzeige, das Credo lautet Weiterregieren, Machterhalt und Volksverdummung.

Ein Hoch auf die Sozialen Medien, die den dramatisch verlorengegangenen Gegenpol in den Altmedien derzeit zumindest noch ermöglichen. Kontrollierte Medien, ganz gleich ob fremd- oder selbstgesteuert, sind ein Nährboden für jede Diktatur. Der Bürger ist bereits heute, im Zeitalter des staatsfinanzierten Erziehungsjournalismus ala Kleber und Slomka, kaum noch in der Lage, Informationen selbständig zu bewerten.

Ohne das Internet und somit ohne freie Medien – wir möchten nichtmals erahnen, wo wir heute stünden.

Hier auf dem Land wird diese Runde irgendwie gut gehen. Was aber in 10 Jahren, wenn die heute geborenen wenigen Deutschen Kinder zur weiterführenden Schule sollen ? Wir werden dann Integrationsbeauftragte für Deutsche brauchen.

Und das traurige Fazit:

Das Kernproblem verursachen wir selbst ! Wir sind nicht in der Lage, uns selbst zu reproduzieren und lassen uns die Kinder jetzt bringen oder von Anderen machen ! Keine Nation kann das überleben. Daher müssten wir zuallererst eine vollständige Umkehr in der katastrophalen Familienpolitik einläuten. Die Familie als schlagkräftigste Einheit der Gesellschaft wurde in Jahrzehnten systematisch demontiert und ihrer Kernaufgaben beraubt. Beispiele wie Pflegeversicherung und Ehe-für-Alle zeigen den Verfall einer Gesellschaft in der Kinder zur Belastung geworden sind. Eine Politik, die die ehrenwerteste Aufgabe, nämlich das Überleben des eigenen Volkes nichtmals mehr adressiert, kann eine gute Politik nicht sein.

Ohne Kinder – keine Zukunft !

2013-08-02 (WP, Der Westen) – Nicht für dumm verkaufen lassen

Im Rahmen unserer Aktion GK schreibt Prof. Dr. Henning Zoz zu den Themen Energiewende, Elektromobilität und CO2-Emission.

Der Gastkommentar aus dem Jahre 2013 umfasst 3 Seiten und ich müsste heute keine einzige Silbe davon relativieren oder zurücknehmen ! Nachfolgend finden Sie den Presseartikel, sowie den LINK zum vollständigen Text auf der Webseite der Zeitung sowie ganz am Ende genau diesen Originaltext.

Dr. Henning Zoz, September 2018

LINK zum vollständigen Text auf der Webseite der Zeitung:

http://www.derwesten.de/staedte/nachrichten-aus-olpe-wenden-und-drolshagen/nicht-fuer-dumm-verkaufen-lassen-id8269294.html

Originaltext so wie veröffentlicht:

2013-08-02 (WP, Der Westen) – Nicht für dumm verkaufen lassen

Im Rahmen unserer Aktion GK schreibt Prof. Dr. Henning Zoz zu den Themen Energiewende, Elektromobilität und CO2-Emission.

Von Energiewende, Elektromobilität und CO2-Emission

Zunächst sei hier vorausgeschickt, dass es selbstverständlich richtig ist, den Einfluss von uns selbst dem Menschen auf diesen schönen Planeten so gering wie möglich zu halten und wo möglich auch zurückzufahren. Nur selten haben wir dem Planeten Gutes getan, vielleicht auch niemals. Und gleichermaßen sei bekundet, dass fossile Roh/Brennstoffe viel zu schade zum Verbrennen sind.

Energiewende ist nichts neues weil der Mensch seit jeher nach Verbesserung und Fortschritt sucht. Unsere Vorfahren haben das verbrannt was in der Nähe und leicht greifbar war. Wir heizen heute mit Brennstoffen, die z. T. von weit her und aus großen Tiefen kommen und z. T. durch komplexes technologisches Verständnis überhaupt erst nutzbar werden. So bauen wir uns mit immer neuen “Brückentechnologien” den Weg in die Zukunft.

Die Sache für unser menschliches Hirn zu Ende gedacht kann daher das Heil unserer Energieversorgung ausschließlich und nur in der Sonne (und Mond, Sterne nicht) zu finden sein. Die Sonne ist für Einstrahlung und damit auch für das Wettergeschehen verantwortlich (Solar, Wind) und der Mond für Ebbe und Flut (Gezeitenkraftwerke). Geothermie wäre einer “Brücke” vorher zuzuordnen, da wir heute glauben, dass die Sonne länger hält als dass die Erde erkaltet. Extensive Biomasse-Energie lassen wir besser bleiben weil die wenigen Anbauflächen die wir haben, dafür viel zu schade sind.

Ob die Erde morgen platzt oder die Sonne im nächsten Winter wegfliegt, dass wissen wir allerdings dabei alle nicht. Wann der Mond in die Erde stürzen oder zerfallen wird mag hier daher ebenfalls ungeprüft verbleiben.

Neben unserem in Deutschland leider nichtmals mehr adressierten Kernproblem (ohne Kinder keine Zukunft) ist die Energieverfügbarkeit aber ganz sicher die wesentliche technologische Grundvoraussetzung für Fortbestand und weiteren Ausbau der hervorragenden, nie dagewesenen Lebensbedingungen in diesem schönen Land.

Und als ob wir nichts besseres zu tun hätten, treten wir an, uns unsere eigene Energieversorgung, die einmal die sicherste und insofern beste der Welt war, ohne Not zu zerschießen. Energiewende ganz sicher und überall – aber bitte nicht ohne vernünftige Zeitschiene. Und sollte die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt nicht erlaubt sein, dann machen wir ganz sicher etwas falsch. Gleichermaßen hoffe ich sehr, dass wir uns alle einig sind, dass es dann, wenn wir über einer Energiewende verhungern oder erfrieren würden, dass es dann (noch) keine geben wird.

Mit welchem Recht glaubt jemand uns hier in Deutschland arm machen zu dürfen weil zwei Dutzend Atommeiler abgeschaltet werden müssen wo zeitgleich anderswo in der Welt hunderte Kernkraftwerke betrieben, geplant und neu gebaut werden.

Und es reicht auch nicht, auf weiteren Ausbau von Solar- und Windkraft zu setzen in der Hoffnung, dass es dann irgendwann schon reichen werde. Davon scheint nachts nicht die Sonne und davon weht auch nicht permanent der Wind !

Insofern brauchen wir massenhaft Energiespeicher was wir seltsamerweise erst heute zu bemerken scheinen. Und jetzt bitte nicht wieder die Wasserkraft. Wasserkraft ist gut und richtig aber die gesamte Deutsche Wasserkraft reicht nur für weniger als 30 Minuten, um dieses Land zu unterhalten.

Dabei ist es die Elektromobilität, die dazu als Lösung des Problems eigentlich auf der Hand liegt. Regenerativ-elektrisch Autofahren bedeutet nicht nur wirklich kostbare fossile Brennstoffe einzusparen sondern bedeutet gleichzeitig einen gigantischen Energiespeicher vorzuhalten.

Hier aber bitte nicht wieder das astronomische Szenario von Millionen Batteriefahrzeugen, die alle per SmartGrid in Parkhäusern verkabelt herumstehen und in München anfangen zu qualmen wenn in Duisburg Stahl gekocht wird.

Meiner Überzeugung nach kann Wasserstoff die Lösung leisten. Dieser bietet die Möglichkeit, Energie ungiftig und vergleichsweise in Massen wirtschaftlich zu speichern. Ein mit Wasserstoff fahrendes Auto ist dabei übrigens auch “elektromobil” unterwegs. Diese Art Wasserstoffherstellung unter Verwertung regenerativer “Überschussenergie” ist ja mittlerweile als “Power to Gas” in aller Munde was leider schon wieder einigermaßen unsinnig – oder sagen wir doch – nicht hinreichend ist. Auch hier muss man zu Ende denken.

Die Umwandlung von Wind- oder Solarstrom in Wasserstoff (über Elektrolyse) mit zeitversetzter Rückumwandlung in Strom stellt energetisch betrachtet ein Fiasko dar und wir wollen alle nicht erleben, dass z. B. Erdgas aus Russland oder Aserbeidschan so teuer wird, dass sich vorgenanntes Verfahren wirtschaftlich lohnen könnte.

Nun ist es aber so, dass wir es heute gewohnt sind, für die gleiche Menge Energie “an der Steckdose” nur einen Bruchteil dessen zu bezahlen, was wir für gleiche Energiemenge an der Tankstelle bezahlen. Wenn wir es daher schaffen, mit dem Wasserstoff nicht “billigen Strom” sondern “teuren Kraftstoff” zu ersetzen, dann hätten wir heute schon gewonnen. Durch die Kraftstoffverwendung kommt so viel Deckungsbeitrag herein, dass die stationäre Rückverstromung (Power to Gas) damit mitzufinanzieren ist. Es muss daher heißen; “Power to Gas to Fuel” ! Und vielleicht liegt es ja genau daran, dass die Firma Zoz mit “Power to Gas to Fuel” für den Deutschen Umweltpreis 2013 nominiert worden ist.

Energetisch betrachtet stellt auch das Fahren mit “regenerativem Wasserstoff” ein Fiasko dar. Die schlechte Energieeffizienz von < 40 % wird immer gerne als knock-out für “Wasserstoff” herangezogen (da in etwa liegt übrigens auch ein Verbrennungsmotor), spielt dabei in Wahrheit aber überhaupt keine Rolle. Das ganze Szenario basiert darauf, dass wir nicht über energetische sondern ausschließlich über wirtschaftliche Effizienz nachzudenken haben. Es darf keine und es spielt in der Tat dann überhaupt keine Rolle, wie viel Wasserstoff wir unterwegs verlieren/vergeuden weil wir ja vergleichsweise unendliche Verfügbarkeit über regenerative Energien darstellen können. Am Ende der Rechnung darf/soll der Wasserstoff-Kraftstoff nicht teurer sein als Benzin. Und nur darauf kommt es an, weil wir dabei vergleichsweise keine Ressourcen verbrauchen und keine Schadstoffe emittieren. Die Modelrechnung bescheinigt Wirtschaftlichkeit weil Benzin so teuer ist.

Und es wäre schön, wenn das alles heute und morgen stattfindet. Übermorgen würde aber sicher auch noch reichen. Das was uns größtenteils selbsternannte Experten an Unfug in Sachen Zukunft und Umwelt eintrichtern erinnert mich an den kalten Krieg. Menschen die Angst haben, lassen sich gemeinhin besser manipulieren. Selbstverständlich spreche ich damit Klimaprotokolle und die IPCC an. Was die hohen Herren Sachverständigen in Nairobi, Kyoto und anderswo sich im wesentlichen ausdenken verschafft ihnen Gewalt über Billionen Euro oder Dollar. Und die Politik die sogenannte Erkenntnisse ungeprüft für wahr und Gottgegeben erklärt, verschafft sich damit gleiche Macht.

Ich behaupte, dass wir als Menschheit die Korrelation von CO2-Konzentration in der Atmosphäre und der Veränderung der Temperatur in der Atmosphäre nicht kennen. Soll heißen wir wissen nicht, ob wir mehr CO2 und in Folge eine Erderwärmung zu verzeichnen haben, oder ob es aus anderen Gründen wärmer wird (wird es das ?) und resultierend die CO2-Konzentration zunimmt. Es könnte also gut sein, dass CO2 nichts und niemandem auf dieser Welt schadet und es könnte genauso gut sein, dass unser Einfluss auf die Erderwärmung marginal bis nicht existent ist. Bitte trete jemand an mir das zu widerlegen !

Und solange wir das jedenfalls überhaupt nicht wissen, halte ich es für verantwortungslos und in Teilen auch für verwerflich, Billionen Euro genau dafür auszugeben wo wir wahrscheinlich mit einem kleinen Teil davon den Hunger in der Welt stillen und jeden Obdachlosen in Deutschland und anderswo in eine Luxusvilla befördern könnten.

Zu meiner großen Freude (und auch Überraschung) hat unser grüner Landesumweltminister vorgenannte These im Rahmen einer Podiumsdiskussion im letzten Jahr bestätigt. Er sagte wörtlich: “der Zoz hat Recht (tatsächlich kam die Frage aus dem Publikum), aber es ist nicht 50:50 sondern 90:10” (50:50 bedeutet: wir wissen es nicht und 90:10 sollte wohl bedeuten: wir wissen es nicht genau).

Und dazu an dieser Stelle nur eines von so vielen Beispielen für wie dumm man uns verkaufen will: Katastrophenszenario – die Polkappen schmelzen ab – rette sich wer kann ! Wenn die gesamte Eiskappe des Nordpols (nicht Südpol) abschmilzt wird isoliert betrachtet, der Meeresspiegel nicht steigen sondern zunächst sinken um dann wieder auf das Ausgangsniveau zurückzukehren – weil die Nordpolkappe schwimmt. Für alle die, die um die physikalische Gesetzmäßigkeit der Anomalie des Wassers nicht wissen sei ein praktische Experiment empfohlen: nimm ein Glas Wasser, lasse Eiswürfel im Glas schwimmen und markiere den Füllstand. Warte bis das Eis geschmolzen ist und stelle unveränderten Füllstand fest.

Im Übrigen wächst ohne allseits verteufeltes CO2 auf dieser Welt kein Grashalm. Hätten wir doch nur mehr CO2 – die Erde wäre deutlich grüner ! Wo ist eigentlich das Ozonloch hin verschwunden und wo das Waldsterben abgeblieben ? Und wo das Global Warming ? Der letzte Winter war mir jedenfalls zu kalt, zu lang und zu duster.

FAZIT

Energiewende ist richtig, Emissionseinsparung aller Art ist richtig, Elektromobilität ist richtig – aber alles bitte mit Sinn und Verstand und ohne unsinnige, unnötige und wahrscheinlich falsche Horrorszenarien. Insofern bitte auch ohne eine Klimaschutzmanagerin der Gemeinde Wenden, die im letzten Jahr den Bürgern im Rathaus zu Wenden wörtlich einen Zusammenhang zwischen einem Wirbelsturm in Brandenburg und der (vermeintlichen) Tatsache, dass in Wenden “zu viele dicke Porsche” herumfahren, an die Wand gemalt hat. Ich war selbst dabei und ich bitte höflich um Nachsicht – aber sowas braucht kein Mensch !

gez. Henning Zoz

02.08.2013