2019-01-02 Aussterben Nachtrag

Freundliche Kritik, Erwiderung und Einladung. Nach 5 Tagen 61.000 Aufrufe, 3.800 Likes, 110 Dislikes, 850 Kommentare. Das macht noch mehr Mut !

Das Video mit meiner Meinung zu den Themen
“Klima- Feinstaub- Kultur- und Migrationswahn bis zum Kernproblem: destruktive Familienpolitik befeuert Unwillen zum Überleben als Deutsches Volk.”
wurde am 28.12.2018 von “MaxOtte-TV” hochgeladen. Am 30.12.2018 hatte ich dazu einen negativen online-Kommentar von Gerhard Schnüringer beantwortet/kommentiert.

Gestern erreichte mich auf Umwegen eine freundliche Kritik vom 29.12.2018 von Herrn Wolfgang D. welche ich ebenfalls gestern wie hier nachfolgend beantwortet habe.
Hier zunächst nochmal mein Dank an alle Unterstützer, Interessierten und auch Kritiker sowie der LINK zum Beitrag (mit Kommentaren etc.):

Und auch nochmals der LINK zum Beitrag mit marginaler inhaltlicher Korrektur:

 

Freundliche Kritik mit Erwiderung und Einladung
Kritik per E-Mail von Wolfgang D. am 29.12.2018/02.01.2019

Die Nachricht von Herrn D. lautet im Original so:

Betreff: Sehr geehrter Herr Professor,
Sehe gerade Ihren Beitrag: “Wir haben beschlossen auszusterben!” – Da kommt wieder die Frage auf, wie kann ein einigermaßen gebildeter Mensch, wie sie, in der Öffentlichkeit argumentieren, dass CO2 keinen Einfluss auf das Klima hat — haben kann, und jetzt kommt es: Weil es in so einer geringen Konzentration keinen Einfluss haben kann!!!
Dann überlegen sie mal zwei Beispiele über Relation von Größen:
1) Sie fahren 500 km mit ihrem Auto, sind dann in Ihrer Garage angekommen und denken sich jetzt – da kann  ich doch leicht noch einen Meter weiter fahren, ist doch ganz wenig, im Vergleich zu dem was ich vorher gefahren bin das wäre genau 1/500 000stel vom Ganzen.
2) Bei ihrer nächsten Infektionserkrankung machen sich mal Gedanken über das Größenmissverhältnis der Viren und Ihrem Körpergewicht – sie werden es spätestens jetzt merken, dass derartige Relationsanspielungen totaler Unfug sind.
Sonst ein guter Beitrag – bin aber trotzdem überzeugt, dass die Millionen Tonnen von CO2, die jeden Tag neu in die Luft geblasen werden, ganz sicher nicht zum Wohle der Welt sind und der viele Sauerstoff wird gar nicht erwähnt, der verbraucht wird.
Ist aber sowieso egal – weil die Zukunft ganz anders laufen wird.
Wünsche Ihnen einen nachdenklichen Jahreswechsel
Wolfgang D. (Nachname anonymisiert)

Zur Vereinfachung habe ich auf die E-Mailnachricht jeweils “zwischen den Zeilen” wie folgt geantwortet:

Betreff: Sehr geehrter Herr Professor,
Sehe gerade Ihren Beitrag: “Wir haben beschlossen auszusterben!” – Da kommt wieder die Frage auf, wie kann ein einigermaßen gebildeter Mensch, wie sie, in der Öffentlichkeit argumentieren, dass CO2 keinen Einfluss auf das Klima hat — haben kann, und jetzt kommt es: Weil es in so einer geringen Konzentration keinen Einfluss haben kann!!!

Lieber Herr D.,
ich danke Ihnen für Ihre freundliche Kritik, freue mich insbesondere immer dann, wenn mir jemand unterstellt, nicht ganz doof zu sein und meine das genau so. Es ist gut, wenn sich Menschen Gedanken machen und eine Meinung bilden und dafür dann auch einstehen. Genau davon lebt eine Demokratie.

Im inhaltlichen Streit darf ich Sie korrigieren. Ich gehe nicht davon aus, dass CO2 keinen Einfluss auf das Klima hat, sondern ich gehe davon aus, dass insbesondere der menschgemachte Anteil des CO2-Anteils in der Atmosphäre einen signifikanten Einfluss auf klimatische Veränderungen höchstwahrscheinlich nicht haben kann, gleichbedeutend damit, dass ich es für völlig vermessen halte, z. B. mit anteiliger Einsparung jene völlig willkürlich festgelegte “Begrenzung einer Temperaturerhöhung z. B. um 2°C” zu erreichen. Das ist – und bei allem Respekt, völlig absurd und ist völliger Hokuspokus. Es stehe jemand auf und erkläre mir, warum wir mit quantitativ gleicher oder wegen mir auch vielfach höherer Eliminierung z. B. von Sauerstoff in der Atmosphäre nicht gleiches erreichen könnten. Und jetzt bitte nicht wieder den Treibhauseffekt anführen, den es m. W. gar nicht gibt. Jedenfalls sehe ich einen solchen an keiner Stelle irgendwie wissenschaftlich unterlegt, sehr wohl aber fundamentale physikalische Gesetzmäßigkeiten, die einem solchen absolut widersprechen. Noch schlimmerer Hokuspokus.

Dann überlegen sie mal zwei Beispiele über Relation von Größen:
1) Sie fahren 500 km mit ihrem Auto, sind dann in Ihrer Garage angekommen und denken sich jetzt – da kann  ich doch leicht noch einen Meter weiter fahren, ist doch ganz wenig, im Vergleich zu dem was ich vorher gefahren bin das wäre genau 1/500 000stel vom Ganzen.

Beispiele sind oft gut geeignet, um Zusammenhänge zu verdeutlichen. So hätte ich hier vermutet, dass Sie mir sagen möchten, dass dann, wenn ich nur noch den einen Meter weiterfahre, die Garagenwand kaputt ist. Wäre diese auch, das Beispiel hinkt aber.

Tatsächlich hatte nämlich jemand vor millionen Jahren bereits einen tiefen Tunnel durch meine Garagenwand in den Erdboden gegraben. Es gab unstreitig lange Zeiträume auf dieser schönen Welt, und zwar viel längere als die kurze Zeitspanne, in der der Mensch diesen Planeten bewandelt, per denen wir von deutlich höheren Konzentrationen an CO2 wissen. Insofern bin ich vor langer langer Zeit bereits viel weiter gefahren, als nur 500km und verfüge somit über einen stattlichen Stollen weit bis ins nächste Dorf reichend. Im Ergebnis würde die Garage heute nicht beschädigt.

Jedenfalls existierten zeitgleich mit den Dinosauriern, also mit z. T. besonders großen Tieren auch besonders große Pflanzen. Aufgrund des zu geringen CO2-Anteils in der Luft geht das heute nicht (mehr). Was wie tun, um größere Tomaten schneller ernten zu können, hatte ich im Video ja erwähnt.

2) Bei ihrer nächsten Infektionserkrankung machen sich mal Gedanken über das Größenmissverhältnis der Viren und Ihrem Körpergewicht – sie werden es spätestens jetzt merken, dass derartige Relationsanspielungen totaler Unfug sind.

Das mögen Sie jetzt glauben oder nicht, aber ich bin so ein Überzeugungstäterunternehmer und bin tatsächlich niemals krank. An i. d. R. einem Tag im Jahr tausche ich den Muckefuck gegen Kamillentee und verbrauche jede Menge Taschentücher aus Recyclingpapier – und das war’s mit der Infektion. Ich will aber mit diesem Exkurs nicht ausweichen.

Es ist völlig richtig, das kleine Dinge viel bewegen können. Als erstes fällt mir dazu ebenfalls ein Negativbeispiel auf. Zünden Sie bitte keine Atombombe, auch wenn sich dann feststellen ließe, was man mit ein paar Massenprozent anrichten kann.

Der Denkfehler, den ich mir abermals bei allem Respekt gestatte zu reklamieren liegt darin, dass Sie feststellen müssten, dass es das CO2 ist, welches in Ihrem Beispiel den Virus repräsentiert. Das können Sie aber nicht und das kann niemand auf der Welt. Wirklich niemand !

Insofern kann ich nur wiederholt davor warnen, den zitierten schlauen Satz (ich habe den von Prof. K.) “Korrelation bedeutet nicht Kausalität” zu ignorieren. Auf meiner rein privaten Webseite henningzoz.de finden Sie genau zu meinem hier besprochenen Beitrag auch eine Kritik, mit der ich mich ähnlich auseinandersetze:

Hier schlage ich dann vor, den aktuellen Feinstaub-Irrsinn einige Jahre wirken zu lassen – und dann sind “wir alle” vom heute noch erkennbarem Hokuspokus überzeugt und glauben später dennoch an ideologisch entwissenschaftlichte Wissenschaft – das ist mit CO2 so passiert und ich befürchte, mit Feinstaub wird das auch passieren. Denken Sie dann an meine Worte. Und zwischenzeitlich kehrt der Ozon-Unsinn, den jedenfalls Deutsche Politik aus guten Gründen vor Jahren verbannt hatte, wieder zurück. Die Technokraten in Brüssel warten nur auf die passende Gelegenheit.

Sonst ein guter Beitrag – bin aber trotzdem überzeugt, dass die Millionen Tonnen von CO2, die jeden Tag neu in die Luft geblasen werden, ganz sicher nicht zum Wohle der Welt sind und der viele Sauerstoff wird gar nicht erwähnt, der verbraucht wird.

Ich danke Ihnen für die Blumen und meine das auch diesmal genau so. Und ich freu mich, dass wir hier wieder beisammen sind. Selbstverständlich ist es völlig richtig, jede Art menschgemachter Emission zu versuchen zu vermeiden. Wir haben dem Planeten noch nichts Gutes getan und das werden wir auch nie tun und ich kann damit natürlich nur “Gutes im Sinne der Menschheit” definieren. Deswegen sagte ich im Video ja auch, dass ich die politische Verwerflichkeit darin begründet sehe, einem Glauben dienend, nicht den Hunger in der Welt zu stillen, sondern die Geltungssucht und/oder den Existenzbedarf von Klimatologen zu stillen res. zu bedienen. Ich empfehle Ihnen dazu meinen vor Jahren in der WAZ/WP veröffentlichten Gastkommentar “Nicht für dumm verkaufen lassen”, zu finden als vorletzten Beitrag unter folgendem LINK:

Ist aber sowieso egal – weil die Zukunft ganz anders laufen wird.

Falsch und Korrekt – nichts ist egal und die Zukunft in einem derart komplexen System wie unserem schönen Erdball in Gänze nicht vorhersagbar !

Wünsche Ihnen einen nachdenklichen Jahreswechsel
Wolfgang D. (Nachname anonymisiert)

Vielen Dank dafür und das besorgen wir ja selbst und sogar im Schlaf. Sind Sie in der Nähe, kommen Sie gerne vorbei. Ich lade Sie in unser Technologiezentrum ein und dort mögen Sie eine Probefahrt “auf Wasserstoff” absolvieren und ich zeige Ihnen einmal, wie man aus den Wurzeln von Löwenzahn tatsächlich Autoreifen herstellen oder aus simplem Eisen, Chrom und einigen anderen Elementen ganz hervorragende Werkstoffe für die Kernfusion generieren kann, gleichermaßen wie aus ein paar geheimen Materialien hervorragende H2-Feststoffspeicher.

Das machte ich deswegen besonders gerne, weil ich um Ihre Meinung werbe – weil ich überzeugt bin, dass sich das lohnt. Und das schreibe ich beim Zeus nicht jedem. Es ist mir wirklich wichtig, dass wir alle wählen gehen, selbst wenn Sie am Ende die Grünen oder gar die FDP wählten. Und dass Sie jedenfalls Ihr wichtigstes demokratisch verbrieftes Recht wahrnehmen, da bin ich mir sicher. M. E. ist das über ein Recht hinaus ohnehin eine Pflicht !

Ich werde mir gestatten, diesen Disput auf meine privaten Webseite zu dokumentieren und Ihren Namen dabei mit Wolfgang D. anonymisieren.

Herzliche Grüße,
Dr. Henning Zoz, 02.01.2019

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