2019-03-12 WerteUnion vs. Dieselwahn

Der Restverstand der Union heißt “Berliner Kreis”. Einige wenige in der CDU/CSU decken offen den Dieselirrsinn auf, Aufschrei und Kurswechsel bleiben aber wieder völlig aus.

Zu tief sitzen in der Union bereits Ideologie und Verneigung vor linksgrün versiffter, höherer Moral und Pseudo-Religion, die jeder rationalen Grundlage entbehren. Egal – die weit überwiegende Mehrheit der Parlamentarier schaut lieber weiter weg und blendet aus. Das bezieht sich auch auf derer eigenen Verstand. Soweit solcher jedenfalls vorhanden ist, ist das Betrug und Hochverrat an den eigenen Wählern.

Die wenigen verbliebenen Guten haben sich teilweise im “Berliner Kreis” zusammengeschlossen und in der letzten Woche drei ausgemachte Experten eingeladen. Nachdem sich bei Kleber und Slomka jeden Tag jene neuerkorenen bis selbsternannten Experten für Alles und Nichts tummeln, um sich als meist fachlich völlig unqualifizierte Ideologen anzupreisen, würde ich lieber von Fachleuten sprechen. Ist auch besser für das Genderherz.

Es tut insofern gut, zu sehen, dass es immer noch Politiker in den Altparteien gibt, die nicht von allen guten Geistern verlassen sind und/oder nicht völlig den Verstand verloren haben. In den Reihen von SPD und FDP muss man schon länger nicht mehr auf die Suche gehen – und von den Grünen war m. E. noch niemals irgend ein rationaler Sachverstand erwartbar. Die Linken sind mir mittlerweile das geringere Übel – und das ist schon krass.

Das ganze Szenario um Grenzwerte und Diesel macht die Auslese dabei einfach, da es sich hier faktisch und rational um Betrug an der eigenen Bevölkerung handelt.

Nichtmals mehr Ideologietreue, sondern reine Linientreue treten hier zutage.

Im Ergebnis ist das neben dem Migrationswahn die fatale Offenbarung völlig untauglicher “Volksvertreter”. Daher kommt die ansich schlicht sehr gelungene Veranstaltung, der wenigen verbliebenen Guten, als Sensation daher, und bleibt dabei von den Staatsmedien selbstverständlich unbeachtet, man könnte auch sagen unterschlagen – wie so vieles jeden Tag.

vorne v.l.n.r.: Veronika Bellmann Mdb, Elke Sähn – Mitarbeiterin Prof. Klingner, Dr. Dietlind Tiemann MdB, Prof. Dr. Ralph Pütz, Sylvia Pantel MdB – Sprecherin Berliner Kreis, Prof. Dr. Matthias Klingner, Michael von Abercron MdB, Prof. Zoz

Zur Veranstaltung des Berliner Kreises vom 12.03.2019:

Prof. Dr. med. Dr. rer. nat. Alexander Kekulé, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektionsepidemiologie und Facharzt für Labormedizin, erklärte die Entstehung der durch die EU quasi willkürlich festgelegten Grenzwerte. Er gehört allerdings zu denen, die sich noch nicht ganz aus der Deckung trauen. Zur Einleitung erklärte er daher erst einmal pauschal, dass wir ja alle wüssten, dass wir so, wie wir die letzen 30-40 Jahre hier handeln würden, nicht weitermachen könnten, und das sei unstreitig.”

Das ist aber völlig falsch !

Daher fing er sich von mir die Kritik ein, dass ich “sein Feigenblatt” völlig ablehne. Deutschland ist seit meiner Kindheit erheblich sauberer geworden, und im Siegerland, im Hüttental (Hütte kommt von Stahlwerk und bedeutete früher staubroter Himmel), da wo ich herkomme, habe ich das “hautnah” miterlebt.

Wir werden jeden Tag besser –
und so wie wir in den letzten Jahrzehnten jeden Tag besser geworden sind,
genau so können und sollten wir weitermachen !

Dazu braucht man nach wie vor keine grüne Religion,
sondern grüne Technologie, und die haben wir !

Ich erntete dazu volle Zustimmung.

Weiter war zum Beitrag von Prof. Kekulé eine Lanze für Prof. Dr. Dieter Köhler zu brechen. Dieser solle aufgrund seiner Rechenfehler in Sachen Feinstaub-Wahnsinn kontraproduktiv gewirkt haben. Dazu erklärte ich, dass es mir wahrhaft egal sei, ob die Feinstaubbelastung durch Zigaretten-Rauchen nun 10Mio mal höher, oder nur 1Mio mal höher sei, als der gesetzliche Grenzwert das in Innenstädten zulasse. “Wäre Prof. Köhler nicht gewesen, säßen wir heute wahrscheinlich gar nicht hier !” und meinte damit in Berlin im Berliner Kreis.

Prof. Dr.- Ing. Matthias Klingner, Verkehrsexperte des Fraunhofer-IVI in Dresden, erklärte messerscharf, dass der gesamte Autoverkehr in Deutschland keinen nennenswerten Einfluss auf die Feinstaubbelastung hat, noch ernüchternder sind die Zahlen ausschließlich auf den Verbrennungsmotor bezogen. Auch bei sofortiger, vollständiger Umstellung auf Elektromobilität (Anm.: was technologisch, wirtschaftlich und finanziell völlig ausgeschlossen wäre), würde sich eine kaum messbare Verbesserung ergeben.

Und das ist ja dann sachlich wohl der Garaus für alle unsere selbsternannten Heilsbringer und Polit-Lehrmeister ! Und so war ich nach dem Feuerwerk der offensichtlichen Realitäten sehr wohl ein wenig Stolz, dass ich es war, der Prof. Klingner im letzten Jahr bereits für eine Anhörung im Verkehrsausschuss des Bundestages erfolgreich empfohlen hatte.

Gleichermaßen begeistert und überzeugt war ich vom Beitrag von Prof. Dr.- Ing. Ralph Pütz, führender Wissenschaftler Fahrzeugtechnik. Er erklärte den Zuhörern haargenau und leicht verständlich, warum der “Verbrennungsmotor” noch Jahrzehntelang der Elektromobilität wirtschaftlich UND ökologisch überlegen sein muss. Er war es auch, der zum Ende der Veranstaltung, im Zusammenhang mit dem Dieselwahn, Rechtsbruch reklamierte. Dazu sagte ich in der letzten Wortmeldung als Abschlusssatz (Zitat):

“Rechtsbruch ist in Deutschland salonfähig geworden,
und die Bundeskanzlerin steht da ganz vorne an – jeden Tag !”

Darauf erntete ich “nichts”, ich habe eher von betroffenem Schweigen zu berichten, was ich aber gut nachvollziehen kann. Solche Feststellung wird man später allerdings in vielen Memoiren wiederfinden.

Auch verständlich, dass keiner meiner Wortbeiträge im nachfolgenden Video veröffentlicht ist, man hat insofern auf Dokumentation der vielfachen Publikumsbeiträge, mit nicht unerheblichem Anteil von mir, vollständig verzichtet:

Eine Pressemeldung des Berliner Kreises mit Details zu den hervorragenden Vorträgen finden Sie hier:

http://berliner-kreis.info/waere-ein-ausstieg-aus-dem-diesel-wirklich-umweltfreundlich

Einen ebenfalls ganz hervorragenden Beitrag vom Komiker Mario Barth sollte man sich ebenfalls nicht entgehen lassen. Nachdem Sie sich dann “quer und schief gelacht” haben, kommen Sie bitte wieder auf die Erde zurück und vergegenwärtigen sich, dass jedes Wort in diesem Comedy-Beitrag vollständig der Realität entspricht. Insofern haben unsere Politik UND unsere Gesellschaft die Realität bereits verlassen, was man gar nicht glauben mag. Ist aber so !

Zum Abschluss der Veranstaltung wollte sich der “harte Kern” ebenfalls in Komik versuchen. Dazu sind wir ca. 1,5 km zu einer Messstation gelaufen, haben uns daneben gestellt und einer hat eine Zigarette geraucht, und damit um ein Haar einen Feinstaubalarm in Berlin kurz vor Mitternacht ausgelöst.

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